Erneut entfachten Diskussionen zwischen Anglern, Fischern, dem Naturschutzbund sowie der Fischereiforschungsstelle Langenargen. Geht es nach einer Studie welche über die Kormorane im Land und vor allem die Auswirkungen auf die Fische im Bodensee erstellt wurde, empfiehlt der Urheber der Studie,

die Fischereiforschungsstelle Langenargen, das dezimieren der derzeitigen Kormoranpopulation von 1200 Kormoranen (2010) welche am Bodensee Leben, auf das Niveau vom Jahr 1994 in welchem die Kormorane nach einer Studie lediglich mit einer Stückzahl von 600 vertreten waren. Dies würde das Halbieren der Population bedeuten sagt Andreas Baumann, Leiter des NABU des Landes. Weiter erläutert er, dass die Studie zum Teil auf Informationen von Anglern, welche Informationen zur Anzahl der Vögel gebracht haben beruhe und diese jedoch von den Zählungen der Ornithologen abweiche.  

Der Knackpunkt hier liegt wohl darin, dass nach der Aussage von Andreas Baumann, seit Jahren die Angler den Ornithologen vorwerfen, zu wenige Kormorane zu zählen. Diese wiederum werfen den Anglern vor, Vögel doppelt zu zählen. 

Alles in Allem ist Fakt, dass der Kormoran eine Menge Fisch vertilgt und sich definitiv auf die Fischbestände des Bodensees und dessen Zuflüsse auswirkt. Und ob dies nun auf das Angeln, Fischen oder mehr Einfluss hat, diskutieren wir auch mit dir gerne im Forum

Hier geht es zur Abschlussbericht der Fischereiforschungstelle zum Kormoran 2014